|
Den
naturgegebenen Grundfunktionen gehorchen
Unser
Körper braucht Basen, um schön und gesund zu bleiben. Die meisten
Lebensvorgänge in unserem Organismus funktionieren in neutralem bis leicht
basischem Milieu. So hat z. B. das Blut, unsere wichtigste
Körperflüssigkeit, einen relativ konstanten pH-Wert von 7.4, der im
Extremfall nur zwischen 7.35 und 7.45 schwanken darf. Bereits geringfügige
Abweichungen davon können sich tödlich auswirken.
Eigentlich müssten wir unserem Körper mit Essen und Trinken
mindestens 70% Basen und nur 30% Säuren zuführen, um gesund zu
bleiben. Dieses Verhältnis hat sich in der Realität genau umgekehrt.
Wir nehmen über 70% säurebildende und nur noch ca. 20-30%
basenbildende Nahrungsmittel zu uns. Hinzu kommen Stress, Leistungsdruck und
Ärger, die saure Stoffwechselreaktionen im Körper auslösen und
so zusätzlich zur Übersäuerung beitragen.
Die
Folgen chronischer Übersäuerung
Wenn
wir ständig im sauren Bereich leben, stören wir das für uns
lebensnotwendige Säure-Basen-Gleichgewicht.
Der
Organismus reagiert zunächst mit erhöhter Wassereinlagerung, um die
Säuren zu verdünnen. Daraufhin setzt der Mineralstoffe ein - notfalls
aus seinen eigenen Depots wie z.B. Knochen, Zähnen und Haarboden - um die
Säuren zu neutralisieren und sie dann teils auszuscheiden, teils als
Schlacken zu deponieren: Im Gewebe, an Gelenken und Gefässwänden, in
Nieren, Galle und Blase. Die gesundheitlichen Folgen sind hinreichend bekannt.
Schritt für Schritt blockieren wir dadurch unseren Stoffwechsel.
Er kann zunehmend seine lebensnotwendigen Aufgaben nicht mehr vollständig
wahrnehmen und sorgt damit selbst noch für zusätzliche Störungen
- wie ein schlecht eingestellter Motor, der viel zu viele Abgase produziert.
Ein Teufelskreis beginnt. |